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Gewichtszunahme in der Schwangerschaft berechnen

Wie viel Gewichtszunahme sinnvoll ist, hängt vom Gewicht vor der Schwangerschaft ab. Gib Gewicht und Größe von vorher, die aktuelle Schwangerschaftswoche und dein jetziges Gewicht ein.

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cm
SSW
vollendete Wochen, 1 bis 42
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optional

Ergebnis

Woher die Empfehlungen stammen

Die bekanntesten Richtwerte für die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft hat das US-amerikanische Institute of Medicine (IOM, heute National Academy of Medicine) 2009 veröffentlicht. Maßgeblich ist der BMI vor der Schwangerschaft, eingeteilt nach den WHO-Klassen. Für Einlingsschwangerschaften gilt:

BMI vor der SchwangerschaftGesamtzunahmePro Woche im 2. und 3. Trimester (Mittel und Spanne)
unter 18,5 (Untergewicht)12,5 bis 18 kg0,51 kg (0,44 bis 0,58)
18,5 bis 24,9 (Normalgewicht)11,5 bis 16 kg0,42 kg (0,35 bis 0,50)
25,0 bis 29,9 (Übergewicht)7 bis 11,5 kg0,28 kg (0,23 bis 0,33)
ab 30,0 (Adipositas)5 bis 9 kg0,22 kg (0,17 bis 0,27)

Die Wochenraten gelten für das zweite und dritte Trimester. Für das erste Trimester geht das IOM von insgesamt 0,5 bis 2 kg aus.

So rechnet der Rechner

  1. BMI vor der Schwangerschaft = Gewicht vorher ÷ (Größe in m)²
  2. Zuordnung zur IOM-Gruppe und Anzeige des empfohlenen Gesamtbereichs.
  3. Orientierung für deine Woche: bis Ende der 13. Woche anteilig 0,5 bis 2 kg, danach pro Woche die untere und obere IOM-Wochenrate dazu.

Beispiel (Voreinstellung): 65 kg bei 1,68 m ergeben einen BMI von 23,0, also Normalgewicht. Empfohlen sind insgesamt 11,5 bis 16 kg. In der 25. Woche liegt die Orientierung bei 0,5 + 12 × 0,35 = 4,7 kg bis 2 + 12 × 0,50 = 8 kg, also 4,7 bis 8 kg. Mit 71 kg hast du 6 kg zugenommen und liegst damit im Bereich.

Die Wochenorientierung ist eine lineare Vereinfachung. In Wirklichkeit verläuft die Zunahme nicht gleichmäßig, und Wassereinlagerungen können das Gewicht von einer Woche zur nächsten um mehr als ein Kilo schwanken lassen. Aussagekräftig ist der Verlauf über mehrere Wochen.

Zwillingsschwangerschaft

Für Zwillinge hat das IOM vorläufige Bereiche für die Gesamtzunahme bis zur Geburt festgelegt: Normalgewicht 17 bis 25 kg, Übergewicht 14 bis 23 kg, Adipositas 11 bis 19 kg. Für Frauen mit Untergewicht reichten die Daten nicht einmal für eine vorläufige Empfehlung. Wochenraten für Zwillinge nennt das IOM nicht, deshalb zeigt der Rechner hier nur den Gesamtbereich.

Woraus besteht die Zunahme?

Nur ein Teil der zusätzlichen Kilos ist das Kind selbst. Dazu kommen Plazenta, Fruchtwasser, die wachsende Gebärmutter, mehr Blut und Gewebewasser, Brustgewebe und Fettreserven für die Stillzeit. Deshalb ist auch bei Übergewicht eine gewisse Zunahme vorgesehen.

Was tun, wenn ich außerhalb des Bereichs liege?

Keine Diät in der Schwangerschaft auf eigene Faust. Sprich Abweichungen bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung an; Ärztin, Arzt oder Hebamme beurteilen den Verlauf zusammen mit dem Wachstum des Kindes. Wie viel Energie du zusätzlich brauchst, zeigt der Kalorienbedarf-Rechner, den Geburtstermin und die aktuelle Woche der Schwangerschaftsrechner. Deinen BMI vor der Schwangerschaft kannst du auch mit dem BMI-Rechner prüfen.

Häufige Fragen

Wie viel sollte man in der Schwangerschaft zunehmen?

Nach IOM (2009) bei Normalgewicht vor der Schwangerschaft 11,5 bis 16 kg, bei Untergewicht 12,5 bis 18 kg, bei Übergewicht 7 bis 11,5 kg und bei Adipositas 5 bis 9 kg.

Wie viel nimmt man im ersten Trimester zu?

Das IOM geht für das erste Trimester von insgesamt 0,5 bis 2 kg aus. Bei starker Übelkeit kann es auch weniger sein.

Wie viel zunehmen bei Zwillingen?

Vorläufige IOM-Werte: 17 bis 25 kg bei Normalgewicht, 14 bis 23 kg bei Übergewicht, 11 bis 19 kg bei Adipositas. Für Untergewicht gibt es keine Empfehlung.

Welcher BMI zählt?

Der BMI vor der Schwangerschaft, also mit dem Gewicht vor Beginn der Schwangerschaft oder ganz am Anfang.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Keine medizinische Beratung: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis veröffentlichter Formeln und ersetzt keine Untersuchung oder Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Die Zunahme in der Schwangerschaft wird in der Vorsorge individuell beurteilt.