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Homeoffice-Pauschale-Rechner 2026

Gib die Zahl deiner Homeoffice-Tage ein. Der Rechner zeigt die Tagespauschale und ob sich das zusammen mit deinen übrigen Werbungskosten über dem Pauschbetrag auswirkt.

Tage
Tage, an denen du überwiegend zu Hause gearbeitet hast
€
z. B. Pendlerpauschale, Arbeitsmittel, Fortbildung

Ergebnis

6 € pro Tag, höchstens 1.260 € im Jahr

Für jeden Kalendertag, an dem du überwiegend zu Hause arbeitest und deine erste Tätigkeitsstätte nicht aufsuchst, kannst du eine Tagespauschale von 6 € absetzen. Höchstens sind es 1.260 € im Jahr (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6c EStG, für Arbeitnehmer über § 9 Abs. 5 EStG). Die Grenze ist nach 210 Tagen erreicht. Ein eigenes Arbeitszimmer brauchst du dafür nicht, der Küchentisch reicht.

Beispiel (Voreinstellung): 120 Homeoffice-Tage × 6 € = 720 €. Ohne weitere Werbungskosten bringt das allein nichts, denn der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ist höher und wird automatisch angesetzt.

Homeoffice-TagePauschale
20120 €
50300 €
100600 €
120720 €
150900 €
2001.200 €
2101.260 €
2301.260 €

Wann wirkt sich die Pauschale aus?

Die Homeoffice-Pauschale gehört zu den Werbungskosten. Das Finanzamt zieht entweder deine nachgewiesenen Werbungskosten oder den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ab, je nachdem, was höher ist. Die Tagespauschale lohnt sich deshalb vor allem in Kombination: Wer an 100 Tagen ins Büro pendelt (20 km, 760 € Pendlerpauschale) und an 120 Tagen zu Hause arbeitet (720 €), kommt auf 1.480 € und damit 250 € über den Pauschbetrag. Trag solche übrigen Werbungskosten im zweiten Feld ein.

Homeoffice und Fahrt am selben Tag?

Grundsätzlich gibt es pro Tag entweder die Homeoffice-Pauschale oder die Pendlerpauschale. Eine Ausnahme gilt, wenn dir dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, etwa bei Lehrkräften: Dann darfst du die Tagespauschale auch an Tagen ansetzen, an denen du auswärts oder an der ersten Tätigkeitsstätte arbeitest. Die Fahrtkosten an diesen Tagen kommen über die Pendlerpauschale hinzu.

Arbeitszimmer statt Pauschale

Bildet ein häusliches Arbeitszimmer den Mittelpunkt deiner gesamten beruflichen Tätigkeit, kannst du statt der Tagespauschale die tatsächlichen Kosten oder eine Jahrespauschale absetzen. Beides gleichzeitig ist ausgeschlossen. Für die meisten Angestellten mit gemischtem Büro- und Homeoffice-Alltag ist die Tagespauschale der einfachere Weg.

Wie viel Steuer bringt die Pauschale?

Die Pauschale mindert das zu versteuernde Einkommen. Liegst du mit allen Werbungskosten über 1.230 €, spart jeder zusätzliche Homeoffice-Tag 6 € mal deinen Grenzsteuersatz. Bei 30 % sind das 1,80 € pro Tag, beim Höchstbetrag von 1.260 € also bis zu 378 €, sofern die übrigen Werbungskosten den Pauschbetrag bereits ausschöpfen. Wer unter dem Pauschbetrag bleibt, hat durch die Angabe keinen Nachteil, aber auch keinen Vorteil.

Was du dokumentieren solltest

Führe eine einfache Liste oder einen Kalender mit den Homeoffice-Tagen. Hilfreich ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die vereinbarte Homeoffice-Regelung. Alle Werbungskosten zusammen, also auch Arbeitsmittel und Fortbildung, rechnest du mit dem Werbungskosten-Rechner.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale 2026?

6 Euro pro Tag, an dem du überwiegend zu Hause arbeitest, höchstens 1.260 Euro im Jahr.

Ab wie vielen Tagen ist die Homeoffice-Pauschale ausgeschöpft?

Nach 210 Tagen, denn 210 × 6 Euro ergeben den Höchstbetrag von 1.260 Euro.

Brauche ich ein Arbeitszimmer für die Homeoffice-Pauschale?

Nein. Die Tagespauschale gilt auch, wenn du am Esstisch oder in einer Arbeitsecke arbeitest.

Kann ich Homeoffice-Pauschale und Pendlerpauschale am selben Tag ansetzen?

In der Regel nicht. Nur wenn dir dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, ist die Tagespauschale auch an Tagen mit Fahrt zur Arbeit erlaubt.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.