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Break-even-Point berechnen: Ab wann machst du Gewinn?

Trag deine Fixkosten für einen Zeitraum, den Preis und die variablen Kosten pro Stück ein. Der Rechner zeigt, wie viel du verkaufen musst, damit kein Verlust entsteht.

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z. B. pro Jahr: Miete, Gehälter, Versicherungen
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Stück
für den Sicherheitsabstand

Ergebnis

Die Formel für die Gewinnschwelle

Der Break-even-Point (Gewinnschwelle) ist erreicht, wenn die Erlöse genau alle Kosten decken. Jedes verkaufte Stück bringt dafür seinen Deckungsbeitrag mit, also Preis minus variable Kosten. Die Frage lautet daher: Wie viele Deckungsbeiträge brauchst du, bis die Fixkosten bezahlt sind?

  • Break-even-Menge = Fixkosten ÷ (Preis − variable Kosten)
  • Break-even-Umsatz = Break-even-Menge × Preis = Fixkosten ÷ DB-Quote
  • Menge für Zielgewinn = (Fixkosten + Zielgewinn) ÷ (Preis − variable Kosten)
  • Sicherheitsabstand = (geplante Menge − Break-even-Menge) ÷ geplante Menge × 100

Beispiel (Voreinstellung): Fixkosten von 24.000 € im Jahr, Preis 50 €, variable Kosten 30 € pro Stück. Jedes Stück bringt 20 € Deckungsbeitrag. 24.000 ÷ 20 = 1.200 Stück musst du verkaufen, das entspricht einem Umsatz von 60.000 €. Planst du 1.500 Stück, liegst du 300 Stück über der Schwelle, der Sicherheitsabstand beträgt 20 %: So weit darf der Absatz einbrechen, bevor du Verlust machst.

Was du an der Schwelle drehen kannst

Es gibt drei Stellschrauben, und sie wirken unterschiedlich stark. Die Tabelle zeigt, wie sich die Break-even-Menge im Beispiel verändert:

ÄnderungDB pro StückBreak-even-Menge
Ausgangslage20 €1.200
Preis + 10 % (55 €)25 €960
Variable Kosten − 10 % (27 €)23 €1.043
Fixkosten − 10 % (21.600 €)20 €1.080
Preis − 10 % (45 €)15 €1.600

Der Preis wirkt am stärksten, weil eine Preiserhöhung vollständig im Deckungsbeitrag landet. Umgekehrt ist ein Rabatt oft teurer, als er aussieht: 10 % Rabatt (45 € statt 50 €) senken den DB von 20 € auf 15 €, und die Schwelle steigt von 1.200 auf 1.600 Stück.

Den richtigen Zeitraum wählen

Fixkosten und Menge müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen. Rechnest du mit Monatsfixkosten, ist das Ergebnis die nötige Menge pro Monat. Für eine Gründung kannst du auch die Anfangsinvestition als Fixkostenblock einsetzen: Dann zeigt der Rechner, wie viel du insgesamt verkaufen musst, bis sie wieder eingespielt ist. Wie lange das dauert und ob dir unterwegs das Geld ausgeht, prüfst du mit dem Liquiditätsrechner.

Break-even für Dienstleister

Verkaufst du Stunden statt Stück, setzt du als Preis deinen Stundensatz und als variable Kosten das, was pro Stunde direkt anfällt (oft fast nichts). Die Break-even-Menge ist dann die Zahl der Stunden, die du abrechnen musst, um deine Fixkosten zu decken. Welcher Stundensatz für ein bestimmtes Einkommen nötig ist, rechnet der Stundensatz-Rechner.

Grenzen des Modells

Die einfache Break-even-Analyse geht von einem festen Preis und konstanten variablen Kosten aus. In der Praxis gibt es Mengenrabatte im Einkauf, Fixkosten, die ab einer bestimmten Größe sprunghaft steigen (zweiter Mitarbeiter, größeres Lager), und mehrere Produkte mit unterschiedlichen Deckungsbeiträgen. Für einen ersten Plausibilitätscheck, ob ein Vorhaben überhaupt tragfähig sein kann, reicht das Modell aber gut aus.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Break-even-Point?

Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag pro Stück (Preis minus variable Kosten). Bei 24.000 € Fixkosten und 20 € DB sind das 1.200 Stück.

Wie berechne ich den Break-even-Umsatz?

Break-even-Menge mal Preis, oder Fixkosten geteilt durch die DB-Quote. Im Beispiel 24.000 ÷ 0,4 = 60.000 €.

Was bedeutet Sicherheitsabstand?

Er gibt an, um wie viel Prozent der geplante Absatz sinken darf, bevor du in die Verlustzone kommst.

Was ist, wenn der Preis unter den variablen Kosten liegt?

Dann gibt es keinen Break-even. Jedes zusätzliche Stück vergrößert den Verlust.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

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