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Gewinnmarge berechnen: Marge, Aufschlag und Verkaufspreis

Wähle, was du kennst: Kosten und Preis, Kosten und gewünschte Marge oder Kosten und Aufschlag. Der Rechner zeigt Gewinn, Marge und Aufschlag nebeneinander.

Was kennst du?
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Ergebnis

Marge und Aufschlag sind nicht dasselbe

Beide beschreiben denselben Gewinn, aber sie beziehen ihn auf unterschiedliche Größen. Die Marge (auch Handelsspanne oder Gewinnspanne) bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag (Kalkulationszuschlag) auf die Kosten. Deshalb ist der Aufschlag immer größer als die Marge, solange du mit Gewinn verkaufst.

  • Gewinn = Verkaufspreis − Kosten
  • Marge = Gewinn ÷ Verkaufspreis × 100
  • Aufschlag = Gewinn ÷ Kosten × 100
  • Preis aus Marge = Kosten ÷ (1 − Marge ÷ 100)
  • Preis aus Aufschlag = Kosten × (1 + Aufschlag ÷ 100)

Beispiel (Voreinstellung): Ein Artikel kostet dich 60 € und du verkaufst ihn für 100 € netto. Der Gewinn beträgt 40 €. Die Marge liegt bei 40 ÷ 100 = 40 %, der Aufschlag bei 40 ÷ 60 = 66,67 %.

Der typische Kalkulationsfehler

Wer eine Marge von 25 % erreichen will und deshalb 25 % auf die Kosten aufschlägt, landet zu niedrig. 60 € plus 25 % sind 75 €, der Gewinn von 15 € entspricht aber nur einer Marge von 15 ÷ 75 = 20 %. Für echte 25 % Marge musst du 60 ÷ 0,75 = 80 € verlangen, also 33,33 % aufschlagen. Den Modus „Kosten und Zielmarge“ gibt es genau für diese Frage.

Marge in Aufschlag umrechnen und umgekehrt

Die beiden Größen lassen sich direkt ineinander umrechnen, ohne Preise zu kennen:

  • Aufschlag = Marge ÷ (100 − Marge) × 100
  • Marge = Aufschlag ÷ (100 + Aufschlag) × 100
Margeentspricht AufschlagPreis bei 60 € Kosten
10 %11,11 %66,67 €
20 %25,00 %75,00 €
25 %33,33 %80,00 €
30 %42,86 %85,71 €
40 %66,67 %100,00 €
50 %100,00 %120,00 €

Welche Kosten gehören hinein?

Für die einfache Handelsmarge reicht der Einkaufspreis der Ware (Rohertrag). Damit ist aber noch nichts über deinen tatsächlichen Gewinn gesagt, denn Miete, Personal, Versand, Zahlungsgebühren und Werbung müssen aus dieser Marge bezahlt werden. Willst du sehen, was nach den variablen Kosten pro Stück übrig bleibt, nutze den Deckungsbeitrag-Rechner. Ab welcher Menge die Fixkosten gedeckt sind, zeigt der Break-even-Rechner.

Immer mit Nettopreisen rechnen

Die Umsatzsteuer ist für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen ein durchlaufender Posten. Rechnest du mit Bruttopreisen, wirkt die Marge größer, als sie ist. Zieh daher vorher die Umsatzsteuer heraus, zum Beispiel mit dem Mehrwertsteuerrechner. Als Kleinunternehmer ohne Vorsteuerabzug sind dagegen die Bruttokosten deine echten Kosten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?

Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf die Kosten. Bei 60 € Kosten und 100 € Preis sind es 40 % Marge, aber 66,67 % Aufschlag.

Wie berechne ich den Verkaufspreis für eine bestimmte Marge?

Kosten geteilt durch (1 minus Marge). Für 25 % Marge bei 60 € Kosten: 60 ÷ 0,75 = 80 €.

Wie rechne ich eine Marge in einen Aufschlag um?

Aufschlag = Marge ÷ (100 − Marge) × 100. 25 % Marge entsprechen 33,33 % Aufschlag, 50 % Marge entsprechen 100 % Aufschlag.

Kann eine Marge über 100 % liegen?

Nein. Die Marge kann höchstens gegen 100 % gehen (wenn die Kosten gegen null gehen). Der Aufschlag dagegen kann beliebig groß sein.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

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