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Stundenlohn-Rechner: vom Monatsgehalt zum Stundenlohn

Gib dein Bruttomonatsgehalt und deine vertraglichen Wochenstunden ein. Der Rechner zeigt den Stundenlohn und die Monatsstunden, auf Wunsch auch den umgekehrten Weg.

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Ergebnis

So rechnet der Stundenlohn-Rechner

Ein Monat hat im Durchschnitt nicht vier Wochen, sondern etwas mehr. Ein Jahr hat 52 Wochen, verteilt auf 12 Monate sind das 52 ÷ 12 = 4,333 Wochen pro Monat. Dieselbe Zahl erhältst du, wenn du mit Quartalen rechnest: Ein Quartal hat 13 Wochen und drei Monate, also 13 ÷ 3 = 4,333. Deshalb taucht in Lohnabrechnungen und Arbeitsverträgen so oft der Faktor 4,33 auf.

  • Monatsstunden = Wochenstunden × 13 ÷ 3
  • Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ Monatsstunden
  • Monatsgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × 13 ÷ 3

Der Rechner arbeitet mit dem exakten Bruch 13 ÷ 3. Wer mit dem gerundeten Faktor 4,33 rechnet, bekommt ein paar Cent mehr Stundenlohn heraus, weil 4,33 etwas kleiner als 4,333 ist. Bei normalen Gehältern ist der Unterschied ein bis zwei Cent pro Stunde.

Beispiel: Du verdienst 3.000 € brutto im Monat bei 40 Wochenstunden. Das sind 40 × 13 ÷ 3 = 173,33 Stunden im Monat. 3.000 ÷ 173,33 ergibt einen Stundenlohn von 17,31 €. Mit dem gerundeten Faktor 4,33 wären es 3.000 ÷ 173,2 = 17,32 €. Diese Werte stehen als Voreinstellung im Rechner.

Warum nicht einfach durch 160 teilen?

Viele rechnen mit 4 Wochen × 40 Stunden = 160 Stunden. Das unterschätzt die tatsächliche Arbeitszeit um gut 13 Stunden im Monat und lässt den Stundenlohn höher aussehen, als er ist. Bei 3.000 € kämen so 18,75 € heraus, also fast anderthalb Euro zu viel. Für einen ehrlichen Vergleich zweier Jobangebote oder für die Prüfung gegen den Mindestlohn solltest du immer mit 4,33 Wochen rechnen.

Stundenlohn bei typischen Wochenstunden

Die Tabelle zeigt, welcher Stundenlohn sich bei 3.000 € brutto je nach vertraglicher Arbeitszeit ergibt:

WochenstundenMonatsstundenStundenlohn bei 3.000 €
20 h86,6734,62 €
25 h108,3327,69 €
30 h130,0023,08 €
35 h151,6719,78 €
38,5 h166,8317,98 €
39 h169,0017,75 €
40 h173,3317,31 €

Was der Stundenlohn nicht enthält

Der Rechner geht vom Bruttogehalt aus, das jeden Monat gleich ist. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder ein 13. Gehalt erhöhen deinen tatsächlichen Stundenlohn übers Jahr gesehen. Willst du sie einbeziehen, rechne zuerst dein Jahresbrutto mit dem Jahresgehalt-Rechner aus, teile es durch 12 und setze das Ergebnis oben als Monatsgehalt ein. Bezahlte Überstunden kannst du mit dem Überstunden-Rechner getrennt ausrechnen.

Umgekehrt hilft der zweite Modus, wenn dir ein Stundenlohn angeboten wird und du wissen willst, was am Monatsende brutto herauskommt. 20 € pro Stunde bei 40 Wochenstunden ergeben 20 × 40 × 13 ÷ 3 = 3.466,67 € im Monat.

Netto-Stundenlohn

Für den Netto-Stundenlohn teilst du dein Nettogehalt laut Abrechnung durch dieselben Monatsstunden. Einfach einen festen Prozentsatz abzuziehen funktioniert nicht, weil Lohnsteuer und Sozialabgaben von Steuerklasse, Kinderzahl, Krankenkasse und Bundesland abhängen.

Häufige Fragen

Wie rechne ich mein Monatsgehalt in einen Stundenlohn um?

Teile das Monatsgehalt durch die Monatsstunden. Die Monatsstunden sind Wochenstunden mal 13 geteilt durch 3, also rund Wochenstunden mal 4,33. 3.000 € bei 40 Stunden ergeben 17,31 € pro Stunde.

Warum wird mit 4,33 Wochen pro Monat gerechnet?

Ein Jahr hat 52 Wochen, geteilt durch 12 Monate sind das 4,333 Wochen. Gleichbedeutend: ein Quartal hat 13 Wochen und 3 Monate.

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat bei 40 Stunden pro Woche?

Im Durchschnitt 173,33 Stunden, also 40 mal 13 geteilt durch 3.

Wie viel ist ein Stundenlohn von 20 Euro im Monat?

Bei 40 Wochenstunden 3.466,67 € brutto, bei 30 Wochenstunden 2.600 € brutto.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

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