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Haushaltsrechner: Was bleibt am Monatsende übrig?

Trag dein monatliches Nettoeinkommen und deine Ausgaben nach Kategorien ein. Der Rechner zeigt, was übrig bleibt, deine Sparquote und welchen Anteil jede Kategorie an deinem Einkommen hat.

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alle Personen im Haushalt
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z. B. Kindergeld, Nebenjob
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bereits eingeplantes Sparen

Ergebnis

So funktioniert der Haushaltsrechner

Ein Haushaltsplan beantwortet eine einfache Frage: Wie viel Geld bleibt jeden Monat übrig, nachdem alle Ausgaben bezahlt sind? Der Rechner zieht alle eingetragenen Ausgaben von deinen Einnahmen ab. Die Sparquote ist der Anteil deines Einkommens, den du nicht ausgibst: (Überschuss + feste Sparrate) ÷ Einnahmen × 100. Eine feste Sparrate, die du schon per Dauerauftrag zur Seite legst, zählt also als Sparen und nicht als Ausgabe.

Beispiel: Mit 2.800 € netto und Ausgaben von 950 € fürs Wohnen, 150 € für Energie, 450 € für Lebensmittel, 250 € für Mobilität, 120 € für Versicherungen, 60 € für Telefon und Abos, 250 € für Freizeit und 150 € für Sonstiges gibst du 2.380 € im Monat aus. Übrig bleiben 420 €, die Sparquote liegt bei 15 %. Wohnen ist mit 33,9 % des Einkommens der größte Posten. Das ist die Voreinstellung im Rechner.

Woher bekomme ich realistische Zahlen?

Der häufigste Fehler beim Haushaltsplan sind geschätzte Ausgaben, die zu niedrig sind. Am genauesten wird es, wenn du deine Kontoauszüge der letzten drei Monate durchgehst und jede Buchung einer Kategorie zuordnest. Barausgaben und Kartenzahlungen im Supermarkt gehören genauso dazu wie Lastschriften. Jährliche oder vierteljährliche Kosten rechnest du auf den Monat um:

AusgabeZahlungpro Monat
Kfz-Versicherung600 € jährlich50,00 €
Fitnessstudio90 € vierteljährlich30,00 €
Urlaub1.800 € pro Jahr150,00 €
Nebenkostennachzahlung240 € einmal im Jahr20,00 €
Geschenke480 € pro Jahr40,00 €

Welche Kategorie ist wofür gedacht?

  • Wohnen: Warmmiete inklusive Nebenkosten, oder als Eigentümer Kreditrate, Hausgeld und Rücklage. Wenn du die Kreditrate hier einrechnest, lass das Feld „Kreditraten“ für andere Kredite.
  • Strom und Energie: Abschläge für Strom und, falls nicht in der Warmmiete, Gas oder Fernwärme.
  • Mobilität: Sprit, Ladestrom, Kfz-Versicherung, Steuer, Werkstatt, Fahrkarten.
  • Versicherungen: Haftpflicht, Hausrat, Berufsunfähigkeit und andere private Verträge.
  • Freizeit: Restaurant, Hobbys, Sport, Geschenke und Urlaub (Jahresbudget durch 12).

Was tun, wenn wenig übrig bleibt?

Schau zuerst auf die größten Posten, denn dort bringen kleine prozentuale Änderungen am meisten. Verträge für Strom, Versicherungen, Mobilfunk und Streaming lassen sich oft ohne Verzicht günstiger abschließen; was dein Stromverbrauch kostet, zeigt der Stromkostenrechner. Bei Lebensmitteln und Freizeit hilft ein festes Wochenbudget. Bleibt am Monatsende Geld übrig, lohnt sich ein Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang: Was schon weg ist, wird nicht ausgegeben. Was eine regelmäßige Sparrate über Jahre bringt, zeigt der Sparrechner.

Ein Puffer für unregelmäßige Ausgaben

Waschmaschine kaputt, Nachzahlung der Nebenkosten, Zahnarztrechnung: Solche Ausgaben kommen sicher, nur nicht jeden Monat. Plane dafür einen eigenen Betrag in „Sonstiges“ ein oder lege einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto an, damit dein Haushaltsplan nicht beim ersten Ausreißer kippt.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meine Sparquote?

Überschuss plus feste Sparrate, geteilt durch die Einnahmen, mal 100. Bei 420 € Überschuss und 2.800 € Einkommen sind das 15 %.

Wie viel Prozent des Einkommens sollte die Miete ausmachen?

Eine feste Regel gibt es nicht. Je höher der Anteil, desto weniger bleibt für alles andere. Der Rechner zeigt dir den Anteil jeder Kategorie.

Gehört die Sparrate zu den Ausgaben?

Nein, eine feste Sparrate zählt im Rechner als Sparen und erhöht die Sparquote.

Wie rechne ich jährliche Kosten ein?

Teile den Jahresbetrag durch 12 und trag ihn in die passende Kategorie ein.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

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