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Streaming-Kostenrechner: Video, Musik und Hörbücher zusammenrechnen

Schreib jedes Abo in eine Zeile, mit Name und deinem Preis am Ende. Jahrespreise kennzeichnest du mit „/Jahr“.

Beispiel: „Serien 12,99“ oder „Musik 109,00 /Jahr“. Die Namen und Preise oben sind Platzhalter.
Personen
z. B. Haushalt oder Familienabo
Jahre

Ergebnis

So rechnet der Streaming-Rechner

Der Rechner liest in jeder Zeile die letzte Zahl als Preis. Steht „/Jahr“, „jährlich“ oder „pro Jahr“ in der Zeile, gilt der Preis für ein Jahr und wird durch 12 geteilt; sonst ist es ein Monatspreis. Er addiert alle Abos zu einer Monatssumme, rechnet sie auf ein Jahr und auf deinen Zeitraum hoch und teilt auf Wunsch durch die Zahl der Personen, die sich die Kosten teilen. Die Tabelle zeigt, welches Abo den größten Anteil hat.

Beispiel (Voreinstellung): Drei Monatsabos zu 13,99 €, 7,99 € und 11,99 € sowie ein Jahresabo für 99,00 €. Monatlich sind das 33,97 € + 8,25 € = 42,22 €, im Jahr 506,64 € und in fünf Jahren 2.533,20 €, bei gleichbleibenden Preisen.

Warum sich das Nachrechnen lohnt

Einzeln wirken Streaming-Abos günstig. Weil sie aber jeden Monat automatisch abgebucht werden, verliert man leicht den Überblick, besonders wenn Probeabos nach dem Testzeitraum weiterlaufen oder Preise erhöht werden. Ein Blick auf die Jahressumme macht sichtbar, was wirklich zusammenkommt. Die Preise im Rechner sind Platzhalter; trag die Beträge aus deinen Kontoauszügen oder Kundenkonten ein, denn Anbieter haben je nach Tarif, Werbung, Qualität und Zahl der Geräte sehr unterschiedliche Preise.

Rechenweg

Monatspreise werden direkt addiert, Jahrespreise durch 12 geteilt: 13,99 + 7,99 + 11,99 + 99,00 ÷ 12 = 42,22 € pro Monat. Für das Jahr rechnet der Rechner die Monatspreise mal 12 und nimmt Jahrespreise unverändert, also (13,99 + 7,99 + 11,99) × 12 + 99,00 = 506,64 €. Teilen sich zwei Personen alles, zahlt jede 21,11 € im Monat.

Sparideen

  • Rotieren statt sammeln: Viele Dienste sind monatlich kündbar. Statt alle gleichzeitig zu bezahlen, abonnierst du einen, schaust die Serien, die dich interessieren, und wechselst dann.
  • Jahresabo prüfen: Wenn du einen Dienst sicher das ganze Jahr nutzt, ist ein Jahrestarif oft günstiger als zwölf Monatsbeiträge. Den Vergleich rechnet der Abo-Kostenrechner.
  • Familien- und Haushaltstarife: Mehrere Profile in einem Tarif können günstiger sein als einzelne Abos. Achte auf die Nutzungsbedingungen, viele Anbieter beschränken das Teilen auf einen Haushalt.
  • Tarif mit Werbung: Einige Dienste bieten günstigere Tarife mit Werbeunterbrechungen an.
  • Doppelte Abos: Manchmal steckt ein Dienst schon im Handy- oder Internetvertrag. Prüfe, ob du etwas doppelt zahlst.

Kündigen

Abos, die über eine Webseite abgeschlossen werden können, müssen sich in Deutschland nach § 312k BGB dort auch über eine Kündigungsschaltfläche kündigen lassen. Notiere dir die Kündigungsfristen deiner Abos, dann bleibt kein ungewolltes Abo übrig. Was alle Abos zusammen im Haushaltsbudget ausmachen, kannst du im Haushaltsrechner einordnen.

Häufige Fragen

Wie viel gebe ich für Streaming aus?

Trag deine Abos in den Rechner ein. Er addiert sie und zeigt Monats- und Jahressumme.

Wie trage ich ein Jahresabo ein?

Schreib den Jahrespreis mit „/Jahr“ dahinter, etwa „Musik 109,00 /Jahr“. Der Rechner teilt ihn durch 12.

Kann ich die Kosten auf mehrere Personen aufteilen?

Ja, mit dem Feld „Kosten teilen mit“. Prüfe aber, ob der Anbieter das Teilen außerhalb des Haushalts erlaubt.

Warum stehen keine echten Preise im Rechner?

Preise ändern sich und hängen vom Tarif ab. Die Platzhalter ersetzt du durch die Beträge, die du tatsächlich zahlst.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.