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Betonrechner: Wie viel Beton brauche ich?

Wähle die Form, gib die Maße ein und trag die Ergiebigkeit pro Sack von der Verpackung ein. Der Rechner zeigt das Volumen und wie viele Säcke Trockenbeton du brauchst.

Was betonierst du?
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Liter Frischbeton, steht auf dem Sack
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Ergebnis

Betonvolumen berechnen: die Formeln

Beton wird in Kubikmetern (m³) gerechnet, ein Kubikmeter sind 1.000 Liter. Alle Maße müssen dafür in Metern vorliegen, Zentimeter teilst du durch 100.

  • Bodenplatte: Länge × Breite × Dicke
  • Streifenfundament: Gesamtlänge aller Streifen × Breite × Tiefe
  • Runde Säule oder Punktfundament mit Rohr: π × (Durchmesser ÷ 2)² × Höhe

Darauf kommt eine Reserve für unebenen Untergrund, ausgebeulte Schalung und Reste im Mischer. Die Zahl der Säcke ergibt sich aus Volumen in Litern geteilt durch die Ergiebigkeit pro Sack, aufgerundet.

Beispiel (Voreinstellung): Eine Bodenplatte für ein Gartenhaus misst 3 × 2 m bei 12 cm Dicke: 3 × 2 × 0,12 = 0,72 m³. Mit 5 % Reserve sind es 0,756 m³, also 756 Liter. Ergibt ein Sack Fertigbeton 15 Liter, brauchst du 756 ÷ 15 = 50,4, also 51 Säcke.

Ergiebigkeit: Was steht auf dem Sack?

Hersteller von Fertigbeton (Trockenbeton) geben auf dem Sack an, wie viel Liter verarbeiteten Beton ein Sack ergibt. Diese Zahl unterscheidet sich je nach Produkt und Sackgröße, deshalb musst du sie selbst eintragen. Rechne nicht mit dem Gewicht: Ein Kubikmeter Beton wiegt deutlich mehr als eine Tonne, und das Verhältnis von Trockengewicht zu Volumen hängt von Zuschlag und Wasser ab. Die Ergiebigkeit vom Etikett ist die verlässliche Größe.

Säcke oder Lieferbeton?

Für kleine Mengen wie Punktfundamente für Pfosten, einen Zaun oder eine kleine Platte ist Sackware praktisch. Bei größeren Mengen wird das Mischen von Hand oder im kleinen Mischer schnell zur Schwerstarbeit, und die vielen Säcke müssen transportiert werden. Ab welcher Menge Transportbeton aus dem Fahrmischer sinnvoller ist, hängt von Zugänglichkeit, Preis und Mindestmenge des Betonwerks ab. Frag dort nach, und vergleiche mit dem Preis der Säcke, den du oben eintragen kannst.

BauteilMaßeVolumenSäcke à 15 l (+5 %)
Bodenplatte3 × 2 m, 12 cm0,72 m³51
Bodenplatte4 × 3 m, 15 cm1,8 m³126
Streifenfundament10 m, 30 × 80 cm2,4 m³168
Punktfundament40 × 40 × 80 cm0,128 m³9
Runde SäuleØ 30 cm, 2,5 m0,177 m³13

Mehrere Fundamente und Reserve

Für mehrere gleiche Punktfundamente rechnest du eines aus und multiplizierst die Säcke mit der Anzahl, oder du trägst bei der Säule die Gesamthöhe aller Fundamente ein. Bei Streifenfundamenten addierst du die Längen aller Seiten. Achte darauf, Ecken nicht doppelt zu zählen: Bei einem rechteckigen Fundament von 4 × 3 m mit 30 cm Breite liegt die Mittellinie bei 2 × (3,7 + 2,7) = 12,8 m.

Wie viel Reserve sinnvoll ist, hängt von der Baustelle ab. Bei einer sauber geschalten Platte auf verdichtetem Untergrund genügt wenig, bei einem Fundamentgraben in lockerer Erde fällt der Graben schnell breiter aus als geplant. Die Stärke von Fundamenten und Platten, Bewehrung und Frosttiefe legt bei tragenden Bauteilen ein Fachplaner oder Statiker fest. Der Rechner ermittelt nur die Menge.

Für Bodenbeläge auf der fertigen Fläche helfen der Fliesenrechner und der Laminatrechner.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Betonmenge für eine Bodenplatte?

Länge mal Breite mal Dicke in Metern. 3 × 2 m bei 12 cm Dicke sind 0,72 m³, also 720 Liter, plus etwas Reserve.

Wie viele Säcke Beton brauche ich für einen Kubikmeter?

1.000 Liter geteilt durch die Ergiebigkeit pro Sack laut Verpackung. Ergibt ein Sack 15 Liter, sind es rund 67 Säcke.

Wie viel Reserve sollte ich einplanen?

Bei geschalten Platten auf ebenem Untergrund wenig, bei Fundamentgräben in lockerem Boden mehr, weil der Graben oft breiter wird als geplant.

Wie berechne ich ein rundes Fundament?

π mal Radius im Quadrat mal Höhe. Bei 30 cm Durchmesser und 2,5 m Höhe sind es 3,1416 × 0,15² × 2,5 = 0,177 m³.

Hinweis: Die Seite und das Ergebnis des Rechners dienen nur zur Information und sind keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Der Rechner ermittelt nur Mengen; Bemessung, Bewehrung und Frostschutz tragender Bauteile gehören in die Hand von Fachleuten.

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